Die eigene Kreditwürdigkeit ermitteln
By finanzexperte at 27 Oktober, 2011, 8:22 am
Für viele Anschaffungen bietet es sich an, einen Kredit aufzunehmen. Doch oft stellt sich die Frage, ob die Chance, dass dieser gewährt wird, überhaupt besteht. Zu diesem Zweck kann die eigene Kreditwürdigkeit auch selbst ermittelt werden.
Schulden und ihr Einfluss auf die Kreditwürdigkeit
Das Thema Schulden ist im Bezug auf die Festlegung der eigenen Kreditwürdigkeit besonders wichtig. Natürlich haben Sie weiterhin eine Chance auf einen Kredit, auch wenn Sie Schulden haben, allerdings darf deren Höhe in Relation zu Ihrem Einkommen eine bestimmte Menge nicht überschreiten. Jeder, der bereits hohe Schulden hat, sollte sich vor einem Kreditantrag gut überlegen ob der Kredit wirklich notwendig ist. Möglicherweise ist auch eine vorherige Schuldnerberatung sinnvoll. Mehr dazu können sie auf www.kostenloseschuldnerberatung.org erfahren.
Außerdem muss zwischen Schulden, die Sie ohne Probleme in Raten bezahlen und Schulden, die Sie verspätet bezahlt haben oder die weiterhin ausstehen, ohne, dass Sie etwas dagegen tun, unterschieden werden. Jede Bank überprüft zunächst die SCHUFA-Einträge einer Person, bevor weitere Kriterien berücksichtigt werden. Werden hier Informationen hinsichtlich einer verspäteten oder nicht stattgefundenen Zahlung von Schulden gefunden, so kann ein Kredit verweigert werden.
Jeder Mensch kann die eigenen SCHUFA-Einträge einsehen, um vor Anfrage eines Kredites dieses Problem zu klären. Diese Überprüfung kann kostenlos per Post angefordert werden, oder, mit einigen zusätzlichen Optionen, kostenpflichtig online eingesehen werden.
Weitere Faktoren zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit
Neben den Schulden muss, sofern Sie Ihre eigenen Kreditwürdigkeit ermitteln wollen, natürlich auch Ihr monatliches Einkommen berücksichtigt werden. Eine Bank überprüft, wie viel Geld Ihnen nach Abzug Ihrer monatlichen Ausgaben bleibt, um einen Kredit zurückzuzahlen. Um diese Rechnung nachzuvollziehen, können Sie einen Plan erstellen, auf dem Sie Ihre monatlichen Ausgaben von Ihrem Netto-Einkommen abziehen. Als Ausgaben zählt natürlich Miete, sowie Wohnnebenkosten. Außerdem sollten auch Dinge wie zum Beispiel Handyrechnungen oder weitere Kredite berücksichtigt werden. Sind diese Beträge von Ihrem Einkommen abgezogen worden, so müssen Sie von diesem Restbetrag lediglich Ihre Lebenshaltungskosten abziehen. Der Betrag, den Sie monatlich als Kreditrückzahlung abgeben können ist damit ermittelt, so können also Rückschlüsse auf Ihre Kreditwürdigkeit anhand der möglichen monatlichen Raten gezogen werden. Allerdings sind für größere Kredite häufig auch Sicherheiten in Form von Immobilien oder Ähnlichem wichtig, da Ihre finanzielle Situation sich über längere Zeit zum Negativen ändern kann.









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